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Für den Internethandel sind Kaufleute im E-Commerce unersetzliche Fachkräfte. Bild: Rawpixel.com - stock.adobe.com

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Die ganze Welt des Online-Handels Kaufleute im E-Commerce sind die neuen Shootingstars in der modernen Arbeitswelt. Auch Kaufleute für Digitalisierungsmanagement und Fachinformatiker sind so gefragt wie nie.

23.06.2022

Ohne Digitalisierung läuft in der Arbeitswelt der Zukunft nichts. Kein Wirtschaftsbereich ist künftig ohne IT denkbar, ob Industrie, Handel, Verwaltung, Verkehrs- oder Gesundheitswesen. Die Entwicklung schreitet rasant voran, wie vor dem Hintergrund der Coronapandemie besonders gut zu beobachten ist. Für junge Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsberuf bieten sich dadurch große Chancen, denn mit dem digitalen Fortschritt entwickeln sich neue, vielversprechende Perspektiven!

Der Ausbildungsberuf Kaufmann im E-Commerce ist ein Beispiel dafür. Kaufleute im E-Commerce sind in der Wachstumsbranche Internethandel gefragt. Der Beruf wurde als dualer Ausbildungsberuf erst im Jahr 2008 ins Leben gerufen und steigt seitdem sowohl in Angebot und Nachfrage steil nach oben.

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Im Ranking um 12 Plätze nach oben: Kaufleute im E-Commerce

Sie wirken bei der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen mit und präsentieren diese verkaufsfördernd in Online-Shops, in Social Media oder Blogs. Sie kommunizieren mit Kunden, organisieren Online-Werbemaßnahmen und steuern kaufmännische Vorgänge. Ähnlich zukunftsträchtig ist das Berufsbild der Kaufleute für Digitalisierungsmanagement. Sie prüfen bestehende Arbeits- oder Geschäftsprozesse und entwickeln sie digital weiter. Dafür ermitteln sie den Bedarf an IT-Produkten und -Dienstleistungen, beschaffen die benötigte Hard- und Software und führen sie im Unternehmen ein. Wo sie keine Standardprodukte einkaufen können, sind sie auch an der Entwicklung, Erstellung und Umsetzung individueller IT-Lösungen mit beteiligt.

Für die eigentliche Programmierung von Software sind jedoch andere Fachleute gefragt: Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung. Sie entwickeln oder erweitern spezielle Programme und Lösungen, installieren Software und führen deren Nutzer in die Bedienung ein. Gerade in der Corona-Krise, ob beim Homeschooling oder im Homeoffice, hat sich gezeigt, wie wichtig gut funktionierende Anwender-Software, aber auch IT-Support sind. Für beides sorgen diese Fachleute. Wer sich für eine Ausbildung im Beruf Fachinformatiker interessiert, kann aber auch andere Fachrichtungen wählen. Möglich ist beispielsweise eine Spezialisierung auf Systemintegration. Dabei geht es um die Planung, Konfiguration und Einrichtung ganzer IT-Systeme. Ein weiterer Zweig des Berufes beschäftigt sich mit Daten- und Prozessanalyse. Hier haben Fachinformatiker die Aufgabe, Lösungen zur Optimierung und Automatisierung bestehender Arbeits- und Geschäftsprozesse zu gestalten. Schließlich gibt es noch die Fachrichtung Digitale Vernetzung, die sich mit der Verbindung unterschiedlicher Komponenten wie informationstechnischen Systemen, Maschinen, Geräten oder Anlagen befasst.

Auch noch im digitalen Zeitalter gefragt: Der Lagerlogistiker

Als nicht unmittelbar durch den digitalen Wandel entstandener, aber vor dem Hintergrund globaler Warenströme dennoch zukunftsträchtiger Ausbildungsberuf sei noch die „Fachkraft für Lagerlogistik“ genannt. Sie ist in nahezu allen Wirtschaftsbereichen gefragt, überall da, wo Waren und Güter angenommen, gelagert und versendet werden müssen. Alle genannten Ausbildungen sind duale, dreijährige Ausbildungsgänge in Industrie und Handel, die sich besonders für mittlere bis höhere Schulabschlüsse eignen.