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Draußen wird gemessen, drinnen wird gerechnet. Fotos: pixabay

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Den Millimetern auf der Spur Messtechnik ist alles andere als langweilig

30.03.2022

Wem recherchieren liegt, Mathe gefällt und das Maßband ein bester Freund ist, für den ist die Ausbildung zur Vermessungstechnikerin/ zum Vermessungstechniker genau das Richtige. Vor fast jeder Vermessung muss man alle früheren Vermessungsergebnisse heraussuchen, um sie anschließend mit dem Messtrupp zu überprüfen und zu vervollständigen. Man arbeitet in der Natur, der Stadt und am Schreibtisch.

Was macht man da?

Als Teil eines Messtrupps ist man bei jedem Wetter draußen und arbeitet im Team. Nur wenn man zusammenarbeitet, ist die Messung nachher fehlerfrei. Der Umgang mit Menschen gehört im Bereich der Messtechnik dazu. Man pflegt Kontakte zu Baubehörden, Grundstückeigentümern und anderen Fachkräften.

Was lernt man?

Während der Ausbildung lernt man die theoretischen Grundlagen wie zum Beispiel das Erfassen und Bearbeiten von Geodaten, die Durchführung von Bauabsteckungen oder das Erstellen von Planungsunterlagen. Ein ganz wichtiges Thema dabei ist auch das Geodatenmanagement. Dazu gehören der gesamte Prozess des Vermessungswesens, die Ermittlung von Grundstückswerten und die Durchführung von technischen Vermessungen.

Und dann?

Nach der Ausbildung kann man in Betrieben des Ausbaugewerbes, im Fassadenbau, auf Baustellen, in Gebäuden oder im Freien an Hausfassaden arbeiten. Zudem stehen viele Fortbildungsmöglichkeiten offen, zum Beispiel eine Weiterbildung zum Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister oder zum/ Techniker für Bautechnik.

FAKTEN:

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Vergütung:
1. Ausbildungsjahr 670 - 840 Euro
2. Ausbildungsjahr 720 - 890 Euro
3. Ausbildungsjahr 777 - 940 Euro

ALTERNATIVEN:

Konstruktionsmechanikerin/ Konstruktionsmechaniker, Mechatronikerin/ Mechatroniker, Holzmechaniker/ Holzmechanikerin


Nachgefragt bei der Agentur für Arbeit

Kurz & Kompakt

Wie viele Ausbildungsplätze im Oberbergischen Kreis sind noch frei?

Gemeldet wurden von Oktober bis einschließlich Februar im OBK 1.290 Ausbildungsstellen. Wie viele davon noch unbesetzt sind, kann nicht gesagt werden. Hinzu kommt, dass nicht alle Unternehmen ihre Ausbildungsstellen bei der Agentur für Arbeit melden und diese Zahl daher nur einen, wenn auch recht großen, Ausschnitt (etwa 75 Prozent) der tatsächlich offenen Stellen wiedergibt.

Wo kann ich mich beraten lassen, wenn ich noch nicht weiß, welche Ausbildung für mich die richtige ist?

In erster Linie natürlich direkt bei Betrieben oder aber bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit.

Kontaktdaten findet man unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/bergisch-gladbach/berufsberatung Gerade fand zudem die „Woche der Ausbildung“ statt mit vielen Beratungs- und Informationsangeboten. Infos findet man dazu auf www.zukunftzählt.de

Anm. d.Red.: Die aktuellen Ausbildungszahlen werden Ende März/April bekannt gegeben.