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Im Darm- und Pankreaszentrum Rhein-Erft des Dreifaltigkeits-Krankenhauses in Wesseling steht der Patient im Mittelpunkt. Image 1
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Das Darm- und Pankreaszentrum Rhein-Erft hat sich auf minimal-invasive Operationen spezialisiert, bei denen mit minimalen Eingriffen maximale Erfolge erzielt werden. Bild: zVg

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„Unser Ziel ist die Heilung und der Erhalt der Lebensqualität“, so Prof. Dr. Christoph A. Jacobi Im Darm- und Pankreaszentrum Rhein-Erft des Dreifaltigkeits-Krankenhauses in Wesseling steht der Patient im Mittelpunkt.

9.06.2022

Von der Früherkennung über Diagnostik und Behandlung bis zur Nachsorge greifen der Leiter des Zentrums, Prof. Dr. med. Christoph A. Jacobi, und sein Team auf ein Expertennetzwerk zurück, das den Patienten von Anfang an begleitet. „Wir haben alles, was eine Uniklinik hat, auch hier. Das heißt, wir behandeln in den verschiedenen Zentren mit denselben Leuten verschiedene Tumorarten: Darm- und Enddarmkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Speiseröhrenkrebs, Magen- und Leberkrebs. Also all diese Dinge, die im Bauchraum stattfinden, werden von uns im Team bearbeitet“, fasst Prof. Jacobi zusammen. Dabei hat sich das Zentrum auf minimal-invasive Operationsmethoden spezialisiert, also Operationen mit möglichst kleinen Eingriffen, was einerseits keine zurückbleibenden Narben zur Folge hat, der Patient hat weniger Schmerzen und seine Genesung erfolgt schneller. „Da sind wir eine Vorzeigeklinik“, so Prof. Jacobi weiter. So ist zum Beispiel die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie (Bauchchirurgie) auf die minimal-invasive Behandlung der Speiseröhre (Ösophagus) und des Magens spezialisiert.

Und weil jede Krebserkrankung individuell verläuft, finden wöchentlich sogenannte Tumorkonferenzen statt, in denen jeder einzelne Fall im Team besprochen wird. „Ich habe ein ziemlich großes Netzwerk, weil ich auch lange an der Charité war, wo ich mit anderen Unikliniken zusammenarbeiten durfte. Wir sind auch in der CIO (Centrum für Intergrierte Onkologie), das ist ein sehr großes Netzwerk der Unis Köln, Bonn, Aachen und Düsseldorf.“

Doch es ist nicht nur die rein medizinische Behandlung, auf die größten Wert gelegt wird, die Patienten werden auch professionell psychologisch begleitet. „Sie haben die Diagnose, dass Sie einen bösartigen Tumor haben … Da sind Sie erst mal platt. Neben der Chirurgie gibt es ganz viele Bausteine, die man dem Patienten beibringen muss. Denn es betrifft nicht nur den Körper des Patienten, sondern sein ganzes Leben.“ Wie gehen Angehörige damit um oder was passiert im Job? „Das Spektrum reicht von Mitleid bis zum Gehtnichtmehr oder andererseits können Leute damit nicht umgehen und gehen auf Abstand.“ Dieser ganzheitliche Ansatz von Körper und Geist wird im Netzwerk durch Psychologen, Psychotherapeuten bis hin zum Sozialen Dienst gewährleistet. Denn auch der psychische Zustand des Patienten ist wichtig für die Genesung. Dazu gehört auch maximale Transparenz im Umgang mit den Patienten. Der wird über die gesamte Behandlung mitgenommen, bekommt verständlich erklärt, was wie und warum gemacht wird.

Die Qualität und die Erfolge der Behandlung werden dabei jährlich überprüft und zertifiziert, unter anderem durch die Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

Darm- und Pankreaszentrum Rhein-Erft
Bonner Straße 84
50389 Wesseling
Tel.: (0 22 36) 77-324 und -276
chirurgie@krankenhaus-wesseling.de
www.krankenhaus-wesseling.de


Darm- und Pankreaszentrum Rhein-Erft