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Nur wenige Unternehmen planen, ihre Büroflächen künftig zu verkleinern Bild: 4th Life Photography/stock.adobe.com

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Lohnende Investition mit conceptstories Immobilien So entwickeln sich Kauf und Miete von Gewerbeimmobilien in Corona-Zeiten

2.07.2021

Die Coronakrise geht am Immobilienmarkt nicht spurlos vorbei: Während Immobilien im Einzelhandelssektor zum Teil leer stehen, bleiben sie in anderen Sektoren trotz Homeoffice weiterhin attraktiv und profitieren von einer steigenden Nachfrage. Die Auswirkungen der Pandemie machen sich in vielen Bereichen bemerkbar. Weite Teile des Marktes haben sich bislang als krisenfest erwiesen, das gilt etwa für Wohnraum: Das Interesse an privaten Miet- und Eigentumswohnungen sowie Häusern ist gleichbleibend hoch. Insbesondere die Suche nach Immobilien im Umland von Großstädten ist stark angestiegen.

Trend zum Online-Handel

Bei den Gewerbeimmobilien gibt es im Zuge der Covid-19-Krise dagegen deutliche Verlierer. Firmenverkleinerungen und Insolvenzen führen zu einem geringeren Flächenbedarf und Leerstand. Besonders stark betroffen ist hierbei der Einzelhandel. Das liegt nicht zuletzt am veränderten Kaufverhalten der Verbraucher, die ihre Käufe pandemiebedingt zunehmend online tätigen. Es wird wohl länger dauern, bis sich der Einzelhandelssektor von diesen Einschnitten erholen wird. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert aktuell einen Förderfond für Innenstadtkonzepte in Höhe von mindestens 500 Millionen Euro im Jahr, um den Einzelhandel schnellstmöglich zu unterstützen und die Innenstädte attraktiv zu erhalten. Langfristig ergäbe sich so etwa die Möglichkeit, Gewerbeimmobilien umzustrukturieren und anderweitig zu nutzen.

Logistikbranche braucht Flächen

Vom Trend zum Onlineshopping profitiert hingegen der Markt für Logistikimmobilien, sodass Experten eine ansteigende Flächennachfrage erwarten. Das betrifft ebenfalls den Markt für Büroimmobilien: Aufgrund der verstärkten Nutzung von Homeoffice ist die Nachfrage nach Büroflächen im zweiten Quartal 2020 zwar deutlich zurückgegangen. Allerdings dürfte die Nachfrage in Zukunft wieder steigen, da durch den verstärkten Dienstleistungstrend die Zahl der Schreibtischtätigkeiten zunehmen wird. Bereits im ersten Quartal 2021 sind in Deutschlands größten Städten annähernd so viele Büroflächen vermietet worden wie ein Jahr zuvor, vor Ausbruch der Coronapandemie. Einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter 1.200 Unternehmen zufolge (4. Quartal 2020) planen lediglich 6,4 Prozent der Firmen ihre Bürofläche in den kommenden zwölf Monaten zu reduzieren. Rund 17 Prozent wollen die Flächen stattdessen umbauen, um etwa mehr Platz für Kommunikation und Austausch zu schaffen. Und auch auf Arbeitnehmerseite geht das Interesse bei der Mehrheit deutlich hin zu einem Mix aus Homeoffice und Arbeit im Büro, wie eine Umfrage der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group unter 9.000 Angestellten aus 20 Berufsgruppen und Branchen im Dezember 2020 ermittelt hat.

Anlagen attraktiv

Damit bleiben sowohl Kauf als auch Miete von Gewerbeimmobilien, die als Büroflächen genutzt werden, weiterhin lohnend, wie Dirg Parhofer, Geschäftsführer der AMADEUS-Group, bestätigt. „Da die Marktsituation im Wesentlichen unverändert bleibt und auch beim Zinsniveau keine Änderung abzusehen ist, sollten Investoren und Eigentümer keine Scheu haben, Immobilien zu kaufen.” Gerade in attraktiven Standorten kann der Kauf eine rentable Wertanlage und stille Rücklage für die Zukunft bilden; dies gilt umso mehr, wenn die Finanzierung mit Eigenkapital gestemmt wird und bis auf die Betriebskosten keine weiteren langfristigen Kosten anfallen. Die Anmietung von Büroräumen ist für Unternehmen interessant, die flexibel bleiben möchten, da sie die benötigten Flächen je nach Bedarf schrittweise erhöhen können oder durch ein Sonderkündigungsrecht die Möglichkeit haben, nicht benötigte Gebäudeteile früher zu kündigen. Aber auch dort spielt der Standort eine entscheidende Rolle. Wenngleich der Trend hin zu hybriden Arbeitsmodellen geht, ist und bleibt die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf für Arbeitnehmer weiterhin ein wichtiger Aspekt. (mit Material von dpa)
  

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Bild: Christian Köster
Bild: Christian Köster

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