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Die Domstadt erwartet in den nächsten Jahren bis zu 25.000 neue Bürobeschäftigte Bild: Anna/stock.adobe.com

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Köln bleibt begehrter Bürostandort KölnBusiness stellt die Immobilienprognose vor

19.10.2021

Köln ist – trotz Coronapandemie und vermehrter Arbeit im Homeoffice – als Bürostandort weiter gefragt. Das ist das Ergebnis einer von KölnBusiness Wirtschaftsförderung beauftragten Studie. Demnach wird die Zahl der Bürobeschäftigten bis zum Jahr 2030 deutlich steigen, was zu einer hohen Nachfrage nach zusätzlichen Büroflächen in Köln führen wird. Zahlreiche geplante Bauprojekte können den Bedarf weiter decken, aber neue Flächen müssen für die Zukunft gesichert werden. Gleichzeitig verändern sich außerdem die Ansprüche an das Büro der Zukunft.
  

Trotz Homeoffice-Option wird noch immer ein fester Arbeitsplatz im Büro benötigt Bild: 4th Life Photography/stock.adobe.com
Trotz Homeoffice-Option wird noch immer ein fester Arbeitsplatz im Büro benötigt Bild: 4th Life Photography/stock.adobe.com

25.000 neue Beschäftigte bis 2030

Es ist davon auszugehen, dass in Köln weiter viele neue Büroflächen benötigt werden. Das hat mit einem weiterhin prognostizierten Anstieg der Angestellten mit Bürotätigkeit zu tun, welcher die Nachfrage positive beeinflussen wird. Bis 2030 werden laut Prognose rund 25.000 neue Bürobeschäftigte erwartet. Daraus ergibt sich im selben Zeitraum ein Flächenbedarf von zusätzlich rund 770.000 Quadratmetern.

Bedeutende Projekte geplant

Durch zahlreiche Bauprojekte wird der Bürostandort Köln diesen Bedarf weitgehend decken können. Die Analyse listet 28 bedeutende für die kommenden Jahre in Köln geplante Bauprojekte auf, durch die rund 735.000 Quadtratmeter an neuen Büroflächen entstehen sollen. Schwerpunkte liegen dabei in den Kölner Stadtteilen Ehrenfeld/Braunsfeld, Ossendorf, Mülheim und Deutz. Dort sind bis 2030 zahlreiche neue Büroflächen geplant, die die hohe Nachfrage in anderen Stadtteilen, wie etwa der Kölner Innenstadt, auffangen können. Dennoch ist absehbar, dass perspektivisch weitere Büroflächen in Köln benötigt werden. „Kölns Büromarkt hat sich im vergangenen Jahrzehnt hervorragend entwickelt und in der jüngsten Krise als äußerst stabil erwiesen – nicht zuletzt wegen der Branchenvielfalt am Standort. Selbst wenn die Prognose für die nächsten Jahre gut aussieht: Es ist wichtig, dass wir auch zukünftig Potenziale für neue Bürostandorte identifizieren und sichern. So kann Köln zukünftig weiterhin attraktiven Büroraum anbieten und Arbeitsplätze sichern“, erläutert Dr. Manfred Janssen, Geschäftsführer der KölnBusiness Wirtschaftsförderung.  


"Köln bietet viel Potenzial für weitere spannende Projekte"


Fläche weiter benötigt

Auch wenn damit zu rechnen ist, dass das Homeoffice in Zukunft ein fester Bestandteil der Arbeitswelt sein wird, so wird eine deutliche Mehrheit der Beschäftigten immer noch einen Arbeitsplatz im Büro benötigen. Die Analyse geht davon aus, dass sich künftig mehr Beschäftigte als bisher einen Schreibtisch mit Kolleginnen und Kollegen teilen – sogenannte Shared Desks. Außerdem werden im steigenden Umfang Team- und Kommunikationsflächen benötigt. Neue Bürogebäude sollten so flexible Strukturen besitzen.

Volldigitalisierte Gebäude

Ein Beispiel für ein modernes Bürokonzept in Köln ist THE SHIP im Stadtteil Ehrenfeld, eines der modernsten volldigitalisierten Bürogebäude in ganz Deutschland. THE SHIP ist unter anderem Standort der FOND OF GmbH. Einer der Gründer FOND OF und Bauherr von THE SHIP, Dr. Oliver Steinki, baut nun gleich angrenzend an THE SHIP mit dem Vorum ein weiteres hoch innovatives und volldigitalisiertes Bürogebäude. „Köln ist unsere Heimat. Hier sind wir fest verwurzelt. Die lebendige und offene Mentalität der Menschen in der Stadt ist ein Teil unserer Unternehmungskultur. Mit THE SHIP, der benachbarten Alten Wagenfabrik und bald dem Vorum lassen wir hier gerade einen unternehmerischen Campus entstehen, wo sich Menschen austauschen, gegenseitig inspirieren und gemeinsam Ideen entwickeln. Köln bietet für uns noch viel Potenzial für weitere spannende Projekte“, erklärt Dr. Oliver Steinki.