Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt
Anzeigen

Das Konzept des _blaenk Stores, das schon in anderen Städten erprobt wurde, vereint Innovation mit Regionalität Bild: peshkova/stock.adobe.com

ANZEIGE

KölnBusiness Wirtschaftsförderung unterstützt innovative Konzepte Drei regionale Start-ups können ihre Produkte im _blaenk Store auf der Kölner Schildergasse einer breiten Kundenmasse zehn Wochen lang präsentieren

19.10.2021

Seit dem 30. August dieses Jahres verkaufen die drei Kölner Startups YÜ, Naughty Nuts und KORKMACHER ihre Produkte im _blaenk Store auf der Kölner Schildergasse. Die KölnBusiness Wirtschaftsförderungsponsort gemeinsam mit _blaenk die Platzierungsgebühren und bietet dabei regionalen Start-ups und Designerinnen und Designern Sichtbarkeit in einem innovativen Umfeld in bester Innenstadtlage.

Von Fashion bis zu Technologie-Produkten

Das preisgekrönte Ladenkonzept wurde im November 2020 erstmalig in Köln umgesetzt. _blaenk bietet Produkte aus allen Consumer- Brand-Kategorien an: von Fashion über Food bis hin zur Technologie. Der Fokus liegt dabei auf urbanen Lifestyle-Produkten, die sich durch besondere Merkmale wie Innovations-Charakter, Langlebigkeit oder Nachhaltigkeit von der Masse abheben.

Koelnmesse GmbH

Individuelle Schmuckstücke

YÜ: Das Start-up hat eine Methode erfunden, die Wörter mithilfe eines Algorithmus in individuelle Schmuckstücke verwandelt. Durch die Unterstützung eines Onlinetools können Kundinnen und Kunden ihre eigenen Ringe, Ketten und Armbänder aus Silber- oder Gold herstellen.


"Regionalen Start-ups wird Sichtbarkeit in bester Innenstadtlage geboten"


Biologische Zutaten

Naughty Nuts: Das Start-up schafft mit seinen Rezepturen und Geschmacksrichtungen eine neue Marke für Nussmus. Naughty Nuts setzt statt auf Palmöl und Zucker auf biologische Zutaten und eine besondere Röstung. Alle Infos finden Interessierte unter: » www.naughtynuts.de

Umweltfreundliche Produkte

KORKMACHER: Die nachhaltige Alternative zu etablierten Sportprodukten. KORKMACHER setzt auf umweltfreundliche Produkte auf einer natürlich nachwachsenen Rohstoffbasis und bietet nachhaltiges Yoga- und Fitnesszubehör an. Mehr Informationen gibt es unter: » www.korkmacher.de

EINHUNDERT ist Startup-Champ 2021

Die EINHUNDERT Energie GmbH ist zum Startup-Champ 2021 gekürt worden. Das junge Unternehmen hat den von KölnBusiness unterstützten Wettbewerb gewonnen, da es Immobilien- und Energieunternehmen mithilfe von Software und skalierbaren Services effizient bei der Mieterstrom-Verteilung unterstützt. Im Fokus dabei: Der Ausbau von nachhaltigen Solarpanels, die Strom für die Versorgung der Nutzer*innen erzeugen, aber auf großen Mietshäusern noch die Ausnahme sind. Das Kölner Startup sieht das Potenzial für vier Millionen weitere Dächer in Deutschland, die mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden könnten. Das von Dr. Ernesto Garnier und Markus Reinhold gegründete Unternehmen hat schon eindrücklich bewiesen, dass das System funktioniert – ökologisch, aber eben auch wirtschaftlich. Kein Wunder also, dass die Jury beim diesjährigen Wettbewerb „Startup-Champs“ EINHUNDERT zum Gesamtsieger kürte.
  

Kurz & kompakt

Deutzer Hafen

Im Stadtteil Deutz, direkt am Rhein mit Blick auf den Dom, entsteht ein neues Viertel. In Zukunft werden dort 7.000 Kölnerinnen und Kölner wohnen und 6.000 Menschen arbeiten. Für eine lebendige Atmosphäre sollen auch Kitas, eine Grundschule und jede Menge Restaurants sorgen. Kölner und Kölnerinnen können dafür ihre Ideen einbringen. Das Ambiente des neuen Quartiers ist offen, modern und bietet den Menschen einen hohen Freizeitwert. Ein Hafenpark und weitere Plätze laden zum Verweilen und zur Mittagspause ein. Der Infrastruktur-Bebauungsplan soll bald beschlossen werden, die weiteren Umsetzungsschritte sind in Vorbereitung.

Max-Becker-Areal

Ein Schrottplatz erwacht zu neuem Leben. 2022 verlässt der Betreiber das 500 Hektar große Gelände im Kölner Westen. Was daraus werden soll, wird nun diskutiert. Kölnerinnen und Kölner bringen ihre Vorschläge und Wünsche ein. Ein neues Stadtviertel zu bauen, ist eine große Chance: Stadtplaner können aus Fehlern der Vergangenheit lernen und veränderte Bedürfnisse berücksichtigen. Die Stadt Köln will generationenübergreifenden Wohnraum schaffen. Auch Gewerbebetriebe sollen dort ein Zuhause finden. Dabei sollen Kultur, Soziales und Bildung nicht zu kurz kommen. Das Quartier will seinen Bewohnerinnen und Bewohnern attraktive Mobilitätskonzepte und die Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr bieten. Als nächster Schritt ist ein städtebaulicher Wettbewerb geplant.

ID Cologne

Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs im Stadtteil Mülheim sollen Unternehmen eine neue Heimat finden. Dort produzierten einst Pioniere der Industrialisierung. Nun wird der Gründergeist zu neuem Leben erweckt. Loftartige Architektur mit hohen Decken geben den äußeren Rahmen für kreatives Arbeiten. Die hellen Räume lassen sich individuell gestalten. Am zentralen Platz öffnet sich das Quartier dem Stadtviertel Mülheim. Renommierte Architekten gestalten die Gebäude und greifen die industriell gebaute Bebauung der Nachbarhäuser mit Ziegelfassaden auf. Dort gibt es ein Co-working-, Konferenz- und Business-Center und einen Eventbereich. Gäste können in einem Design-Hotel übernachten. Der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen und voll vermietet. Insgesamt entstehen elf Gebäude. Die Entwickler wollen das Gebäude bis 2026 realisieren und in Mülheim Raum für 7.000 Mitarbeiter schaffen.