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Die regionalen Bildungsträger haben Potenzialanalysen vorgenommen und anschließend entsprechend umgesetzt Bild: Boggy/stock.adobe.com

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Berufliche Orientierung in Zeiten der Pandemie Der Oberbergische Kreis unterstützt Menschen bei der Suche nach einem guten Job mit kreativen Methoden

27.01.2021

Die Suche nach dem richtigen Ausbildungsberuf gehört zu den wichtigsten Prozessen auf dem Weg ins Berufsleben. Deshalb setzt die „Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule–Beruf/Studium“ in Oberberg weiterhin das Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ um.

Die eigenen Stärken erkennen

Dass alternative Wege und flexible Lösungen, die aufgrund der Krise gefunden werden mussten, durchaus positiv angenommen werden, zeigt das Beispiel der Potenzialanalyse. Die regionalen Bildungsträger haben diese für die Schulen im Oberbergischen Kreis im ersten Schulhalbjahr umgesetzt. Zum Teil in virtueller Form. Mit der Potenzialanalyse als erstem von vielen Standardelementen beginnt für die Schüler in der achten Klasse der Berufsorientierungsprozess. Die Methode motiviert Jugendliche, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und erfasst anhand unterschiedlicher Aufgaben ihre berufsbezogenen Potenziale und Interessen. Im Rahmen eines Auswertungsgesprächs wird den Schülern anschließend eine erste berufliche Orientierung gegeben. Neben diversen Online-Modellen gab es verschiedene analoge Methoden der jeweiligen Potenzialanalyse.

Vom Lehrbetrieb finden lassen

Oberberg bietet viele Möglichkeiten, einen Ausbildungsbetrieb zu finden. Und da längst nicht alle Lehrstellen im Jahr 2020 besetzt werden konnten, wurde die Nachvermittlungsaktion „Ausbildung – na klar“ gestartet. Azubis stellen darin ihre Ausbildung und ihren Betrieb mittels kurzer Videos vor. Diese sind auf Instagram, Facebook und YouTube zu finden. Dies wird auch im Jahr 2021 fortgesetzt. Ebenfalls nach wie vor aktuell ist das Onlinebewerberbuch des Oberbergischen Kreises. Auf dieser Plattform wird der Bewerbungsprozess umgekehrt: Jugendliche können sich mit ihren praktischen Erfahrungen, Stärken und Zukunftswünschen mithilfe eines Steckbriefs präsentieren, unabhängig von ihren Schulnoten. Die regionalen Betriebe suchen unter www.treffpunkt-obkarriere.de dann nach den potenziellen Auszubildenden. Die Anmeldedaten gibt es von der Schule.