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Bezahlen per Smartphone – Apple Pay, Google Pay und Co.: Die praktische Entwicklung des mobilen Einkaufs läuft in Deutschland nur langsam an – Das sind die Chancen und Risiken

Bild: vegefox.com /stock.adobe.com

Nicht nur mit dem Smartphone kann inzwischen bezahlt werden, das gleiche gilt für Smartwatches Bild: seventyfour/stock.adobe.com
Nicht nur mit dem Smartphone kann inzwischen bezahlt werden, das gleiche gilt für Smartwatches Bild: seventyfour/stock.adobe.com
Je einfacher es den Kunden gemacht wird, desto eher steigen sie auf das digitale und elektronische Zahlen um Bild: mrmohock/stock.adobe.com
Je einfacher es den Kunden gemacht wird, desto eher steigen sie auf das digitale und elektronische Zahlen um Bild: mrmohock/stock.adobe.com
Viele haben dennoch Bedenken. Um möglichst wenig Risiken einzugehen, sollten Nutzer auf jeden Fall ihr Smartphone mit einem Anti-Viren-Programm schützen. Zudem sollten sie regelmäßig ihre Auszüge und Abrechnungen kontrollieren. Und wer sein Smartphone verliert, muss dies natürlich sofort bei der Bank und dem Bezahldienst melden. Ebenfalls ein großes Thema: Datenmissbrauch. Während Apple die Abwicklung ohne die Erhebung von Kundendaten durchführt, nutzt Google seinen Dienst dafür, um möglichst viele Daten seiner Kunden zu erhalten.

Angebote deutscher Banken

Ein weiterer Grund für das verhaltene Interesse der Deutschen liegt sicherlich in der Reaktion der deutschen Banken, die den Trend teilweise verschlafen haben und nun unter Zugzwang geraten sind. Zwar haben Sparkassen und Volksbanken im letzten Jahr schon ihre eigenen Bezahl-Apps auf den Markt gebracht und ebenso die App „boon.“ des deutschen Finanzdienstleisters Wirecard hat sich auf den elektronischen Zahlungsverkehr spezialisiert. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob dies ausreicht, um sich gegen die amerikanischen Technologie-Riesen durchzusetzen. Statt auf einzelne Inselsysteme sollten deutsche Banken an einer europäischen, einheitlichen Lösung feilen. So werden sie auf lange Sicht als echte Alternative zur Konkurrenz wahrgenommen werden. Um nicht die Vormachtstellung bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs zu verlieren, sollten sie weiterhin das mobile Bezahlen langfristig in das normale Bankgeschäft integrieren. Dann hat es der Kunde selbst in der Hand, für welche Lösung er sich entscheidet.

KURZ & KOMPAKT

Aktuelle Umfrage

Laut einer aktuellen Studie der Strategieberatung Oliver Wyman breitet sich das Zahlen per Smartphone aus. Jeder vierte der 1.500 Befragten (26 Prozent) habe schon mobil bezahlt. Darunter fallen Zahldienste wie Paypal und Payback Pay, aber auch die Apps von Google, Apple und der Sparkasse.

Teilnehmende Banken

Insgesamt 23 Banken und Kreditkartenunternehmen sollen den Bezahldienst Apple Pay bis Ende 2019 unterstützen. Zum Start Mitte Dezember 2018 waren es erst zwölf. Seit Neuestem ebenfalls mit dabei: die DKB. Nach Angaben der Direktbank gibt es mehr als vier Millionen Kunden, die den Dienst mit ihrer DKB-Visa-Karte ab sofort nutzen können. So gewinnt der Dienst des iPhone-Herstellers weiter an Einfluss.
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