Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt
Anzeigen

Die Kalibrierung der Fahrerassistenzsysteme garantieren deren sichere Funktion Bild: djd/carglass.de/Timo Roth

ANZEIGE

Der Frühling ist da – Runter mit dem Winterdreck Nach einem Scheibentausch sollten Fachleute die Kamera neu kalibrieren

27.04.2021

Sie warnen vor Hindernissen, achten auf die Spurlage und geben Bescheid, wenn mal ein Verkehrsschild übersehen wurde: Fahrerassistenzsysteme machen das Fahren bequemer und vor allem sicherer. Dafür benötigt das Auto eigene Augen, unter anderem in Form einer Kamera, die an der Windschutzscheibe montiert ist. In der Mittelklasse ist etwa ein Fünftel (20,3 Prozent), bei SUVs sogar fast jedes dritte Automodell (29 Prozent) mit Kameratechnik für Assistenzsysteme ausgestattet. Die Qualität ihrer Informationen hängt unter anderem davon ab, ob das elektronische Auge richtig kalibriert ist. Wenn also etwa nach einem Steinschlag die Frontscheibe getauscht und dabei die Neukalibrierung der Kamera vergessen wird, kann das ernste Folgen haben. Bereits leichte Abweichungen des Kamerawinkels können zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko führen.

Schriftlicher Nachweis

Somit ist die fachmännische Kalibrierung nach einem Scheibentausch zwingend erforderlich. Autofahrer sollten daher bei Arbeiten an der Frontscheibe in der Werkstatt stets gezielt danach fragen. Bei vielen Anbietern gibt es schon jetzt bei jedem Scheibentausch einen schriftlichen Nachweis über die erfolgreiche Neu-Kalibrierung der elektronischen Augen. Er liefert im Falle eines Unfalls ein wertvolles Indiz, um falsch eingestellte Fahrerassistenzsysteme als Ursache auszuschließen. (mit Material von djd)