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Im Kofferraum nützen sie nichts: Schneeketten können im Ernstfall helfen – wenn sie richtig aufgezogen sind

Die Ketten sorgen bei glatten Straßen für den nötigen Halt Bild: djd

Bei außergewöhnlichen Wetterverhältnissen oder Fahrten in die winterlichen Berge sind Schneeketten die wirksamsten Hilfsmittel. Wer sie nicht dabei hat, dem kann es passieren, dass er im Schnee nicht mehr von der Stelle kommt. In den Gebirgsregionen von Österreich und der Schweiz sind die grobmaschigen Kettennetze auf vielen Strecken sogar vorgeschrieben – Verstöße werden mit saftigen Bußgeldern geahndet.

Sicher im Umgang. Viele Autofahrer haben Schneeketten im Kofferraum – können sie aber im Ernstfall nicht montieren. Denn nicht vergessen werden sollte, dass das Aufziehen der Ketten meist unter widrigen Bedingungen und bei frostigen Temperaturen geschehen muss. Entsprechend gut sollten die dafür notwendigen Handgriffe sitzen.

Vorher Üben. Grundsätzlich lassen sich Eis- und Schneeketten innerhalb kürzester Zeit komfortabel montieren und demontieren. Obwohl das Aufziehen immer weiter vereinfacht wurde, sollte es dennoch vor der Abfahrt in der warmen Garage mindestens einmal geübt worden sein.

Gefahr vermeiden. Ansonsten drohen im Notfall eventuell unangenehme Überraschungen, wenn erst dann erstmals eine Schneekette montiert wird. Nach einer kurzen Fahrstrecke von 50 bis 100 Metern sollte der Sitz noch einmal überprüft werden. Eine zu locker sitzende Kette bietet beispielsweise weniger Grip und erhöht die Gefahr einer Beschädigung am Reifen oder Radkasten. (djd)

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