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Arbeiten in der Radiologie: Ausbildung zum medizinisch-technischen Radiologieassistent

Kernspintomographie: Die häufigste Untersuchung in radiologischen Praxen Bild: Med 360°AG/John M. John

Der Radiologieassistent ist immer mittendrin: Er steht in ständigem und direktem Kontakt mit Patienten und führt nach Anweisung des Arztes Kernspin-, Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen und Behandlungen mit computergesteuerten Diagnostik- und Therapiegeräten durch. Die Strahlentherapie und Nuklearmedizin zählt ebenso zu den Einsatzbereichen als Radiologieassistent.

Ausbildung in Leverkusen

In Leverkusen besteht die Möglichkeit einer Ausbildung zum medizinisch-technischen Radiologieassistenten: Die Med 360° etwa ist ein medizinischer Leistungserbringer mit regionalem Fokus im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein. Die Einrichtung ist derzeit an 40 Standorten vertreten – unter anderem in Leverkusen. In der Praxis in Mantfort absolvieren jedes Jahr 15 bis 20 Schüler die Ausbildung zum medizinisch-technischen Radiologieassistenten. Die Ausbildung beginnt jeweils im Oktober und dauert drei Jahre. Mitbringen sollten angehende Radiologieassistenten neben der mittleren Reife oder dem Fachhochschulabschluss ein hohes Maß an technischem Interesse sowie die Bereitschaft, auf Patienten einzugehen.

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Auf Augenhöhe

„Nur wenige Berufsbilder verbinden so vielfältige Fähigkeiten und Möglichkeiten: Hochmoderne Technik für Diagnose- und Therapiezwecke auf der einen Seite und der herzliche Umgang auf Augenhöhe mit Patienten auf der anderen sind eine spannende Kombination“, so beschreibt Astrid Wolf, Leiterin der Schule, den Beruf.

Vielfältige Möglichkeiten

Eine Ausbildung zum Radiologieassistenten schafft die Grundlage für viele Karrierewege. Die meisten Arbeitsplätze gibt es in Praxen und Krankenhäusern. Neben der Ausbildung zum medizinisch-technischen Radiologieassistenten werden in der Praxis auch medizinische Fachangestellte und -informatiker ausgebildet.

Kurz & kompakt

Herzlicher Umgang ist wichtig Bild: Med 360°AG/John M. John
Herzlicher Umgang ist wichtig Bild: Med 360°AG/John M. John
Strahlenheilkunde in Zahlen

In Deutschland sind knapp 325.000 Ärzte zu gelassen. Davon haben circa 6.800 die Ausbildung zum Facharzt für Radiologie/Diagnostische Radiologie absolviert und sind derzeit in diesem Bereich tätig. Mit knapp zwei Prozent bilden die Radiologen also eine sehr kleine ärztliche Fachgruppe.
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