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Latente Sehprobleme können viel auslösen. Bild: Racle Fotodesign - stock.adobe.com

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Häufig sind die Augen schuld Probleme in der Schule sind oft auf eine Beeinträchtigung des Sehorgans zurückzuführen

28.01.2021
Augenoptik Martin

Gute schulische Leistungen sind in vielen Belangen wichtig. Nicht alle Kinder sind den Anforderungen in der Schule gewachsen, bei manchen treten mehr oder weniger ausgeprägte Lernschwächen auf. Das Verhalten der Kinder in der Schule und im Alltag ist auffällig zum Beispiel durch Konzentrationsschwäche oder Aufmerksamkeitsstörungen. Schlechte Leistungen oder auffälliges Verhalten sind nicht grundsätzlich mit Augenproblemen zu erklären. Oft können nicht entdeckte Sehfehler und Störungen der Augen jedoch die vorhandenen Probleme verstärken. Denn eines ist sicher: Fehler an den Augen verursachen Defizite in der Informationsaufnahme. Wenn Eltern eine große Leseunlust feststellen, Augenreiben oder häufiges Blinzeln beobachten, sollte die Alarmglocke läuten und eine Vorstellung in einer Augenarztpraxis mit Orthoptik stattfinden.

Mögliche Ursachen

Organische Erkrankungen des kindlichen Auges können ein ungetrübtes Sehen unmöglich machen. Bereits in jungen Jahren können der graue Star (Katarakt), der grüne Star (Glaukom) sowie Netzhaut- und Sehnervenleiden auftreten. Eine Verminderung der Sehschärfe ist zwar meistens, aber keinesfalls immer ein „Brillenproblem“. Nur Augenarzt und Orthoptist können die richtige Diagnose stellen und helfen. Fehlsichtigkeit und latentes Schielen können Ursachen sein, lange unentdeckt bleiben und den Sehvorgang stark beeinträchtigen. Sie führen nicht selten zu angestrengtem oder gestörtem Sehen sowie zu Kopfschmerzen oder anderen Symptomen. (mit Material von akz)