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Durch den anhaltenden Lockdown stehen viele Autos für längere Zeit still Bild: bilanol/stock.adobe.com

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Andauernder Stillstand tut keinem Auto gut Viele nutzen ihr Fahrzeug derzeit kaum bis gar nicht. Doch es braucht eine gewisse Pflege, um fit zu bleiben

4.05.2021

Deutschland befindet sich im Lockdown und viele Arbeitnehmer im Homeoffice. Da kommt es vor, dass der eigene Wagen oder Zweitwagen schlicht gar nicht mehr oder kaum genutzt wird – und das über Wochen und Monate. Das ist nicht unbedingt von Vorteil, weswegen einem Pkw im Dauerstillstand eine gewisse Pflege zukommen lassen sollte, damit es nicht zu Problemen kommt, wenn er wieder regelmäßig genutzt wird.

Batterie prüfen

Ein langer Stillstand setzt der Autobatterie zu. Ein schwacher Akku ist laut Statistik des ADAC eine der häufigsten Pannen-Ursachen. Ein erstes Anzeichen dafür, dass ihr die Puste ausgeht, ist, wenn der Anlasser nur noch müde durchdreht. In diesem Fall sollte die Autobatterie umgehend in der Werkstatt geprüft und gegebenenfalls gleich ausgetauscht werden. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die Pole des Akkus sauber bleiben. Schmutz wie Blätter, Pollen, altes Fett oder Matsch zwischen ihnen und den Klemmen sollte entfernt werden, Batterie-Polspray oder Polfett sorgen für Pflege und Schutz vor Rost.

Reifendruck kontrollieren

Reifen können „aus dem Stand“ Luft verlieren. Das Gewicht des Autos belastet die Pneus und es entweicht stetig ein wenig. Das wiederum überdehnt den Gummi und schadet den Reifen somit. Wer also weiß, dass das Auto längere Zeit stehen wird, sollte den Reifen vorab rund 0,5 Bar mehr Luftdruck gönnen. Oder nach einer bereits längeren Standzeit vor der ersten großen Fahrt den Luftdruck kontrollieren.

Auf Rost achten

Wurde ein Auto länger nicht bewegt, sind bei den ersten Bremsvorgängen meist leichte Schleifgeräusche zu hören. Das ist normal, denn die Bremsscheiben rosten relativ schnell durch Regen und Luftfeuchtigkeit. Daher sollte bei der ersten Ausfahrt nach längerer Standzeit einige Male etwas kräftiger gebremst werden als üblich, um die Rostschicht abzuschleifen. Dabei unbedingt auf den nachfolgenden Verkehr achten! Verschwindet das Schleifgeräusch nach einer Weile nicht oder ruckelt das Fahrzeug gar beim Bremsen, ist ein Werkstattbesuch fällig, da die Bremsscheiben eventuell erneuert werden müssen.