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Das Traditionskorps trägt die grün-roten Farben Kurkölns – Strenge Vorgaben für das Reiterkorps Image 1
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Am Anfang stand ein Kegelclub: Das Traditionskorps trägt die grün-roten Farben Kurkölns – Strenge Vorgaben für das Reiterkorps

Volle Kapelle: Die Altstädter posieren für das Gruppenfoto Foto: Altstädter

Altstädter 

Die Altstädter Köln 1922, eines der fünf Ur-Traditionskorps im Kölner Karneval, haben sich seit ihrer Gründung 1922 stets einen familiären Charakter bewahrt. In den Farben Grün sowie Rot stehen die Altstädter in der Tradition der kurkölnischen Truppen.

Typischer Humor

Hervorgegangen ist die Gesellschaft nach dem Ersten Weltkrieg aus einem im Jahr 1905 gegründeten Kegelclub. Hieraus entstanden dann offiziell am 10. März 1922 die Fidelen Altstädter mit dem Zweck: „Zur Wahrung der Tradition und Überlieferung des artechten, volksnahen Kölner Karnevals, vor allem der Pflege des Kölner Brauchtums, des typisch kölnischen Humors und Witzes und der Kölner Mund- und Eigenart innerhalb des hergebrachten, historischen Kölner Fastnachtsfestes“.

Immer im Zoch dabei

Die Teilnahme der Altstädter am Rosenmontagszug ist ebenfalls selbstverständlich und zwar zu Pferd und zu Wagen. Das Nahen des stolzen Reiterkorps ist weder zu übersehen noch zu überhören. Seit vielen Jahren gehört es mitsamt seinem berittenen Fanfarenkorps zu den stärksten Reitergruppen im „Zoch“. Ein imposantes Bild in Grün-Rot, wenn 30 aktive Korpsreiter durch die Kölner Straßen ziehen.

"Nur wer die Sichtungsprüfung besteht, darf im Sattel dabei sein"

Reiterliche Ausbildung

Was das Reiterkorps mit Freude und Stolz präsentiert, ist das Ergebnis einer übers Jahr hinweg konsequenten Trainingsarbeit. Wer als aktiver Reiter den Rosenmontagszug zu Pferd erleben will, muss nicht nur die Auflagen des Kölner Festkomitees – mindestens 35 Reitstunden in den letzten acht Monaten mit reiterlicher Ausbildung in Dressur und Gelände- oder Jagdreiten – nachweisen. Intern wird die Messlatte nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen noch etwas höher gelegt. Nur wer Anfang Dezember die Sichtungsprüfung der Altstädter besteht, darf Rosenmontag das Glück der kölschen Erde auf dem Rücken der Pferde erleben und genießen.

Kutsche als Alternative

Wer von den insgesamt rund 90 Mitgliedern des Reiterkorps am Rosenmontag nicht reiten will oder kann, dem bietet sich die Möglichkeit, auf der Spiegelkutsche, der Reservekutsche oder der sogenannten Pulverkeß mitzufahren. Alle Kutschen werden von Pferdegespannen gezogen.

www.altstaedter.de

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