Aktuelle Nachrichten aus Köln und der ganzen Welt
Anzeigen

Das korrekte Bedienen der komplexen Maschinen und Roboter ist ein Teil der täglichen Arbeit Bild: Dmitry Kalinovskyr/stock.adobe.com

ANZEIGE

Als Zerspannungmechaniker ist höchste Präzision gefragt Der Beruf vereint technisches sowie handwerkliches Arbeiten und ist vielfältig

27.06.2021
Brot für die Welt

Sie arbeiten Mikrometer genau an Prothesen und Kunststoffteilen, erstellen Präzisionsbauteile und kleinste Verbindungsstücke für Maschinen. Es gibt kaum einen Bereich in der Industrie, in der kein Zerspannungsmechaniker gebraucht wird. Das Spannende dabei ist, dass zum einen die Bauteile mit modernsten Programmen am Computer erstellt werden, zum anderen handwerkliches Geschick und das Bedienen von Robotern und Gerätschaften gefragt ist, um die passenden Bauteile damit herzustellen.

VOSS Automotive GmbH

Sicheres Berufsfeld

Die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker beginnt mit einer Reihe theoretischer Inhalte. Zunächst müssen die Lehrlinge die Maschinen und die Eigenschaften der unterschiedlichsten Metall- und Plastikmaterialien kennenlernen. Darauf folgen Praxisphasen, in denen erste Probestücke erstellt werden. Um die gewünschten Teile, die meistens aus Metall bestehen, herzustellen, müssen die Azubis bei spannenden Verfahren wie Drehen, Fräsen, Bohren oder Schleifen handwerkliches Geschick beweisen.

IT-Forum Oberberg e.V.

Für einen Großteil der Arbeit werden in der Regel CNC-gesteuerte Werkzeugmaschinen oder Fertigungssysteme verwendet. Dabei handelt es sich um Maschinen, deren Arbeitsschritte exakt einprogrammiert werden können und die dann von alleine das entsprechende Teil bearbeiten – und das schneller, als es von Hand möglich wäre. Das korrekte Einrichten und Überwachen dieser Geräte und des gesamten Prozesses lernen die Azubis natürlich ebenso.


"CNC-Maschinen werden entsprechend programmiert"


Die Voraussetzungen

Für die Ausbildung ist es ratsam, handwerkliches Geschick sowie physikalisches und mathematisches Verständnis mitzubringen. Genauso den Antrieb sehr sorgfältig zu arbeiten und Freude am technischen Zeichnen zu haben. Der benötigte Abschluss ist die Mittlere Reife. Es ist außerdem möglich, sich mit einem Hauptschulabschluss zu bewerben. Die Ausbildung dauert drei bis dreieinhalb Jahre. Wer im Anschluss den technisch-handwerklichen Beruf ausüben möchte, hat gute Chancen, von seinen Ausbildungbetrieb übernommen zu werden.